Im Sommer 1993 gründeten zehn Fasnachtsmusik-Verrückte in Worb die „Big Päng“, mit dem Ziel, künftig an der Fasnacht (und auch zwischendurch) zu spielen.
Vier Trompetenspieler/-innen, eine Posaunistin und die Rhythmusgruppe traten in einem feuerroten venezianischen Kostüm (fünf Frauen und fünf Männer) an verschiedenen Fasnachten des folgenden Jahres auf.
Nach den ersten paar Fasnachten als kleine Gugge stieg das Bedürfnis, anspruchsvoller und auch mit mehr Power zu spielen. Als Glücksfall zeigte sich der Zuzug einiger neuer Mitglieder aus einer aufgelösten (bekannten) Bärner Gugge.
Wir sind eine Gruppe mit dem ursprünglichen Stil der Bärner-Guggen: Kostüm meist venezianisch, Gesicht kunstvoll geschminkt, Musik eher schön als laut (keine innerschweizerischen Schränzereien, Saxophone als wichtige Instrumente), daher spielen wir vorwiegend in den Beizen.
Ein breites Repertoire zeichnet die Big Päng aus: Stücke aus der Swing-Aera, Latinmusik, Popsongs und Jazznummern werden arrangiert und einstudiert. Zu einigen Nummern haben unsere Frauen vom kleinen Rhythmus Tanzfiguren einstudiert.
Bläserbesetzung fast wie in einer Big Band: 4 Trompeten, 3 Posaunen, 3 Saxophone (2 Sopran, 2 Alt,), 2 Tuben
Rhythmus mit 1 Schlagzeug, 1 Pauke und Sambainstrumente
Repertoire: Latin Besame Mama; Oye como va von Tito
Puente)
Swingstücke (In the mood von Glenn Miller; Night time von Lester Bowie)
aber auch Musikstücke aus der Pop, Rock und Funk.